Die Diagnose setzt eine Schmerzdauer von mind. 3 Monaten voraus. In der körperlichen Untersuchung sind symmetrisch angelegte schmerzhafte Druckpunkte der Muskel- und Sehnenansätze typisch. Zur eigentlichen Diagnose werden
Einen diagnostischen Befund in der Blutuntersuchung gibt es nicht. Andere Möglichkeiten von ausgebreiteten Schmerzen müssen gesucht bzw. ausgeschlossen werden (z.B. Tumorerkrankungen, entzündliche Krankheiten). Deshalb gehört eine Blutuntersuchung meist zur weiteren Abklärung der Fibromyalgie, insbesondere die Überprüfung der Schilddrüsenfunktion sowie Muskelenzyme.
Von der Fibromyalgie abgegrenzt wird das sogenannte Chronic Fatigue Syndrom (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom). Bei diesem Syndrom stehen nebst den diffusen Schmerzen eine ausgeprägte Müdigkeit sowie Grippegefühl im Vordergrund. Meist tritt diese Erkrankung im Anschluss an eine grippale Erkältung auf. Nebst der starken Müdigkeit können Fieber, Hals-Rachen-Entzündung und Schwellung von Lymphknoten auftreten. Auch bei diesem Syndrom fehlen spezifische Laborbefunde.