Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis, früher chronische Polyarthritis genannt, ist eine entzündliche Erkrankung, die vorwiegend die Gelenke befällt. Typisch ist eine symmetrische (rechtes und linkes Gelenk betroffen) Entzündung mehrerer Gelenke, vor allem der kleinen Finger- und Zehengelenke. Durch den Gelenksbefall kann es zu Schmerzen, Schwellungen, Steifigkeit, Ueberwärmung und beeinträchtigter Bewegungsfunktion kommen. Charakteristisch ist, dass die Erkrankung vielmals von Allgemeinbeschwerden, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebsmangel, Appetitlosigkeit und selten auch Fieber begleitet wird.

Häufig sind auch die Sehnenscheiden und die Schleimbeutel betroffen. Zudem können auch andere Organe, wie die Lungen, die Augen und die Nerven von Entzündungen befallen werden.

Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Krankheitserscheinungen von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sind. Meist verläuft die Krankheit über viele Jahre, oft in Schüben. Die Krankheit ist deswegen so gefährlich, weil die Entzündung schleichend zu einer Zerstörung der Gelenke führen kann.

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