Der Knochen
Der Aufbau des Knochens ist sehr komplex. Besonders wichtige Komponenten des Knochens sind Kalzium und Phosphat, sowie ein Geflecht aus miteinander verbundenen Kollagenfasern. Der Knochen stellt ein lebendiges Gewebe dar, welches zeitlebens durch abbauende (Osteoklasten) und aufbauende Zellen (Osteoblasten) erneuert wird. Bis zum 25. Lebensjahr überwiegt der Knochenaufbau, danach sind die knochenaufbauenden und knochenabbauenden Zellen normalerweise, d.h. bei einem gesunden Knochen im Gleichgewicht (bei Frauen bis zur Abänderung, bei Männern länger).
Die Aufgaben unserer Knochen sind vielfältig. Sie geben uns Halt und ermöglichen zusammen mit der Muskulatur die Bewegung. Sie dienen als Reservoir, dank dem der Calziumspiegel im lebenswichtigen Rahmen geregelt wird. im Knochenmark findet zudem die Blutbildung statt.
Krankheiten des Knochens
Krankhafte Veränderungen des Knochens finden sich bei vielen Erkrankungen (z.B. Nierenerkrankungen, hormonellen Störungen) und bei gewissen Mangelzuständen. Daneben existieren eigentliche Knochenkrankheiten wie die Paget-Erkrankung, Knochentumore oder vererbte Störungen des Knochengewebes.
Die wichtigste und mit der Zunahme alter Menschen noch häufiger werdende Erkrankung des Knochens ist die Osteoporose.