Die Kerndienstleistungen der Spitex sind die Pflege und die Hauswirtschaft.
Zusätzliche Dienstleistungen:
Die Spitex-Pflegeleistungen sind im Leistungskatalog des KVG und deshalb kassenpflichtig. Die hauswirtschaftlichen Leistungen gehen zu Lasten der KlientInnen und werden von der öffentlichen Hand subventioniert.
Waren in den 90er Jahren die hauswirtschaftlichen Leistungen noch klar im Vordergrund, waren es 2001 in etwa gleich viele pflegerische wie hauswirtschaftliche Stunden die geleistet wurden. Der starke Anstieg der pflegerischen Leistungen ist auf die frühere Entlassung der PatientInnen in den Spitälern und die Möglichkeit von ambulanten Eingriffen zurück zu führen.
85% der Spitex-Leistungen kommen Personen im AHV-Alter zu gut.
2004 teilten sich rund 27’200 Personen gut 10’800 Stellen. Rund 88% arbeiteten in der Pflege und der Betreuung von KlientInnen und Klienten. Auf die Leitung entfallen 5% und auf die Administration 7%.
Im Jahre 2004 beliefen sich die Gesamtausgaben für Spitexleistungen in der Schweiz auf CHF 1’036.6 Mio. (2001: CHF 915.7 Mio.). Davon waren 87% Personalkosten. In der Grundversicherung machen die Spitexkosten seit längere Zeit konstant 1.6% aus.
Die Finanzierung ist zur Zeit in der Diskussion. Neue Modelle werden gesucht. Heute decken die KlientInnen (15%), Krankenversicherer (32%), Gemeinden (14%), Kantonen (18%), der Bund (17%) und übrige (4%) die Kosten der Spitex.
Insgesamt hatte es 2004 703 Spitex-Organisationen in der Schweiz. Diskutiert wird heute eine Vereinheitlichung, so dass die administrativen Kosten gesenkt werden können.