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Spitäler

Der Begriff Spital kommt vom lateinischen «hospitalis» her. In einem Spital werden unter ständiger ärztlichen Aufsicht dank ausgebildeten Fachkräften und mit den notwendigen medizinischen sowie hotelmässigen Einrichtungen Patienten stationär, teilstationär und ambulant behandelt.

Die ersten Krankenhäuser im heutigen Sinne entstanden vermutlich in Kleinasien, im heutigen Syrien, im 12. Jahrhundert. Das Krankenhaus al-Nûri z.B. entstand 1154 in Damaskus. Dort entwickelte sich auf altgriechischen Grundlagen eine medizinische Wissenschaft, gestützt auf Lehre und Forschung. In Europa gründeten Klöster, Orden, Städte oder wohlhabende Bürger vom 11. Jahrhundert an Stiftungen, die Häuser (Hospize) zur Aufnahme von meist mittellosen Kranken und Reisenden führten. In Siechenhäusern wurden Aussätzige abgesondert. Die ersten europäischen Krankenhäuser entstanden im 17. Jahrhundert in Rom (Ospedale San Spirito) und Paris (Hôtel Dieu).

Das moderne Krankenhaus ist ein Dienstleistungsanbieter im Sektor Gesundheitswesen und seine Aufgaben liegen darin, den kranken, leidenden und hilfesuchenden Menschen ein umfassendes Angebot an zum Teil hoch spezialisierter Diagnostik und Therapie zum Zwecke der medizinischen Rehabilitation anzubieten. Diese Aufgabe wird als Krankenhausbehandlung bezeichnet und umfasst die Bereiche

  • Notfallbehandlung
  • vollstationäre und teilstationäre Behandlungen
  • vorstationäre und nachstationäre Behandlungen
  • ambulante Behandlung.

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