Die meisten Patienten mit Morbus Paget spüren von ihrer Krankheit nichts. Die Krankheit selbst wird meist zufällig auf einem Röntgenbild entdeckt.
Treten Beschwerden auf, sind es meist bohrende Schmerzen oder Skelettverformungen. Die Haut über dem befallenen Knochen kann sich erwärmen.
Am häufigsten befallen sind Lendenwirbelsäule, Steissbein, Becken, Schädel, Ober- und Unterschenkelknochen.
Andere Beschwerden hängen von der Lokalisation der Knochenerkrankung und der Aktivität ab. Bei Beteiligung des knöchernen Schädels können Augen- und Hörstörungen auftreten. Aber auch eine Verformung des Schädels sowie ein erhöhter Hirndruck sind möglich.
Werden die langen Knochen der Arme oder Beine befallen, kann es zu schweren Arthrosen kommen.
Sehr selten tritt als Komplikation eine Tumorentwicklung auf (sog. Sarkom). Auch zu Frakturen, Nierensteinbildung oder Herzfunktionsstörung kann diese Erkrankung führen.
Im Labor findet sich charakteristischerweise eine stark erhöhte alkalische Phosphatase (die alkalische Phosphatase des Knochens muss gegenüber jener der Leber abgegrenzt werden). Auch Entzündungszeichen können auftreten wie z.B. eine erhöhte Blutsenkung.