Diagnose

Bei stark eingeschränkter Wirbelsäulenbeweglichkeit besteht ein Verdacht auf eine mögliche Hyperostose.

Im Röntgenbild zeigen sich typischerweise Hyperostosen an der Brust-, seltener an der Lendenwirbelsäule. Diese zusätzliche Verknöcherung findet sich vor allem auf der rechten Seite der Wirbelsäule. Die Verknöcherungen sind dabei der Wirbelsäule wie ein Zuckerguss aufgelagert.

Die Abstände zwischen den Wirbelkörpern (Ort der Bandscheiben) sind in der Regel nicht verschmälert. Auch Bänder und Sehnenansätze können verknöchern.

Die Darmbeingelenke können ebenfalls verknöchern und gleichen dann entzündlichen Veränderungen, wie sie bei Morbus Bechterew auftreten. Diese Verknöcherungen entstehen durch Befall der Bänder der Darmbeingelenke.

Ausserhalb der Wirbelsäule finden sich Hyperostosen häufig am Fersenbein und an der Schulter. An der Schulter kann die Verknöcherung zur Einengung des oberen Schultergelenkraumes führen. Dabei wird die Beweglichkeit im Schultergelenk eingeschränkt.

Bei Vorliegen von Verknöcherungen müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dies betrifft in erster Linie die ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew), die Wirbelsäulenbeteiligung bei Schuppenflechte sowie die sogenannte Arthroosteitis, bei welcher Gelenke und Knochen befallen werden.

Die Laborbefunde sind normal, ausser bei den erwähnten Begleiterkrankungen (Fettstoffwechselstörung, Harnsäureerhöhung und Zuckerkrankheit).

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